Gefahrenquellen zu Hause: Wie Sie die Wohnung kindersicher machen können

Vor allem kleine Kinder sind neugierig und wollen alles erkunden. Foto: pixabay.com

Vor allem kleine Kinder sind neugierig und wollen alles erkunden. Foto: pixabay.com

Kinder sind neugierig – das ist gut so. Leider lauern zu Hause zahlreiche Gefahrenquellen. Wir geben Ihnen zehn Tipps, wie Sie Ihre Wohnung kindersicher machen können.


Schon während der Schwangerschaft können Sie verschiedene Dinge umsetzen, damit Sie nicht erst alles verändern müssen, wenn das Baby schon da ist. Das gilt vor allem für die Einrichtung des Kinderzimmers.

Ein rutschfester Teppich verhindert schmerzhafte Stürze beim Laufenlernen und Verkühlungen bei den Kleinsten.

Hochbetten für ältere Kinder müssen ein hohes Geländer aufweisen – viel zu leicht kommt es sonst beim Schlafen oder beim Toben zu einem tiefen Fall.

Alle Möbel müssen kippsicher an den Wänden fixiert sein: Irgendwann kommt in der Entwicklung eines jeden Kindes der Punkt, an dem es daran hochzuklettern versucht. Vorbeugen können Sie, indem Sie die Lieblingsspielzeuge weit unten lagern.

Verkleiden Sie harte Ecken und Kanten von Möbelstücken mit dem entsprechenden Schutzzubehör. So tut ein Zusammenstoß mit dem Möbelstück dem Kind weniger weh. Und als Eltern können Sie gar nicht all diese Zusammenstöße vermeiden – so schnell und allgegenwärtig ist niemand!

Ein Schlummerlicht hilft dabei, die Gesundheit Ihrer Kinder bei Nacht zu erhalten: Fast jede Familie erlebt die Phase, in der Kinder schlecht träumen und trostbedürftig nachts vor dem elterlichen Bett stehen. Damit sie nicht ängstlich im Dunkeln tappen und überall anstoßen, wenn sie sich auf den Weg zu Ihnen oder auch zur Toilette machen, gibt es diese gedämpften Lichter, um sie sicher zur Tür zu geleiten.

Sorgen Sie für eine Sicherung der Steckdosen! Schon im Krabbelalter fassen Kinder sie gern an, wenn sie sie erreichen: Sie sind ein hervortretender Punkt an der glatten Wand und deshalb interessant. Spezielle Klappen oder ein Drehschutz sorgen für ausreichend Sicherheit.

An Treppen sollten Sie grundsätzlich Gitter anbringen, die für die Kinder unüberwindlich hoch sind.

Schubladen können Sie mit einer Sperre ausstatten lassen, um ein Herausrutschen zu verhindern.

In der Küche schützt ein Herdgitter die Kinder vor Verbrennungen, und die Reinigungsmittel schließen Sie am besten ein.

Kabel, Kordeln und alles, woran man ziehen kann, gehört außer Reichweite Ihrer Kinder. Wenn sie so klein sind, dass sie sich an Tischtüchern oder Kabeln hochziehen möchten und dabei schwere Gegenstände auf sich selbst herabziehen, hilft auch strenge Erziehung noch nicht weiter: Sorgen Sie dafür, dass die Kleinen diese Dinge nicht zu fassen kriegen. Und mit Seilen oder Kordeln können sie sich beim Spielen leicht erdrosseln, also weg damit!

red.

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